Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.


"Der Geruch der Bücher".
Einblicke in die Bibliothek
von Wolfgang Hilbig"
 
Bücher, Notizen, Briefe
& Arbeitsmethoden Hilbigs.
Eine Veranstaltung der
Akademie der Künste
zum 15. Todestag 2022.

 

 

"Herr Hilbig,
bitte Platz nehmen
in der Weltliteratur!"

Podium mit:
Katja Lange-Müller,
Clemens Meyer,
Ingo Schulze,
Peter Wawerzinek,
Alexandru Bulucz,
moderiert von
Andreas Platthaus


 

Die Wolfgang-Hilbig-
Gedichtpatenschaft

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Wolfgang Hilbigs Bücher erscheinen seit 1979 im S. Fischer Verlag, auch die Werkausgabe in sieben Bänden.

Erstausgaben mit vieldeutiger lyrischer Prosa kamen zwischen 1986 und 1994 auch in der Friedenauer Presse heraus, darunter der Erzählungsband "Die Arbeit an den Öfen".

Stimme Stimme. Gedichte und Prosa, erschienen 1983 bei Reclam Leipzig, ist Wolfgang Hilbigs einziges Buch in der DDR.

Zwischen den Paradiesen, ein weiterer Sammelband, wurde 1992 von Thorsten Ahrend bei Reclam Leipzig herausgegeben, mit einem Nachwort von Adolf Endler.

Sphinx. Texte aus dem Nachlass, gab 2019 Michael Opitz gemeinsam mit der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung Leipzig heraus.         

           

Hier: Textsammlung zum Debüt Hilbigs "Abwesenheit" (1979)

Hier: Textsammlung zu "Stimme Stimme"

Hier: Textsammlung zu "Zwischen den Paradiesen"

Hier: Bibliografie zu Wolfgang Hilbig

                                       
Arbeit an den Öfen72                          

 
"Wolfgang Hilbig". Diese Biografie von Birgit Dahlke, erschienen 2011 im Wehrhahn Verlag, führt auf 150 Seiten durch Leben und Werk eines herausragenden Dichters. Der prägnante und einfühlsame Stil und die umfassend recherchierten Hintergründe machen dieses Buch zu einer Quelle sowohl für "Einsteiger" als auch für alle, die mit Hilbigs Literatur vertraut sind. 

Wolfgang Hilbig. Eine Biographie von Michael Opitz, 2017 im Verlag S. Fischer vorgelegt, ist das umfangreichste Buch über Leben und Werk des Schriftstellers, über das es auf über 600 Seiten, mit Exkursen in die Literaturgeschichte und -wissenschaft und mit vielen Zeitzeugnissen berichtet.

Weitere Literatur über Wolfgang Hilbig

"Ich unterwerfe mich nicht der Zensur" heißt der 2021 bei S. Fischer (Neue Rundschau) erschienene Briefwechsel Wolfgang Hilbigs mit DDR-Ministerien - herausgegeben und kommentiert von Michael Opitz.

Wolfgang Hilbigs Lyrik. Eine Werkexpedition, 2021 im Verbrecher Verlag, versammelt Beiträge von der Wolfgang-Hilbig-Tagung 2017 in Paris.

Wolfgang Hilbig und die (ganze) Moderne, 2021 im Verbrecher Verlag, versammelt Beiträge von der Wolfgang-Hilbig-Tagung 2017 in Berlin.

Erinnerung an Wolfgang Hilbig heißt das 2014 von Margret Franzlik vorgelegte Buch: In knappen, liebevollen Momentaufnahmen und Episoden entwirft die Autorin ein sehr persönliches Bild des Dichters, mit dem sie 1968-81 liiert war. Das Buch zeigt Wolfgang Hilbig vornehmlich als "Alltagsmenschen" - auch anhand vieler hier erstmals veröffentlichter Fotos, Postkarten und Briefe.

Hilbigs Bilder, herausgegeben von Peter Braun und Stephan Pabst, erschienen 2013 im "Wallstein Verlag", versammelt Essays u. a. von Birgit Dahlke, Nancy Hünger, Andreas Koziol und Gert Neumann zu sprachlichen und faktischen Bildern, Hilbig-Texte zu Werken der bildenden Kunst (E. Barlach, H. Hussel, O. Nicolai, G. Schlesinger, Strawalde ...) und entsprechende Abbildungen.

Erinnerungen an Wolfgang Hilbig versammelt seit 2008 Stimmen von Freunden und Kollegen wie Michael Buselmeier (auch Herausgeber des Bändchens), Karl Corino, Jürgen Hosemann, Jayne-Ann Igel, Ingo Schulze ...

Wolfgang Hilbig. Neue Rundschau Band 2008/2 würdigt den Dichter mit zahlreichen Essays, die Kollegen aus dem Literaturbetrieb über ihn schrieben: Marcel Beyer, Ingo Schulze, Lutz Seiler und viele andere.

Wolfgang Hilbig. Eine motivische Biografie - unter diesem Titel verknüpft Germanistin Karen Lohse bei Hilbig stets wiederkehrende Motive ("Asche", "Keller" usw.) mit der Lebensgeschichte des Schriftstellers (Meuselwitz, Leipzig usw). Das Buch erschien 2008.

TEXT + KRITIK: Heft 123 (1994) der bekannten Literaturzeitschrift widmet sich Wolfgang Hilbig - unter anderem mit dem Gespräch "Zeit ohne Wirklichkeit" zwischen ihm und Harro Zimmermann und aufschlussreichen  Essays beispielsweise  über Hilbigs "Monströse Sinnlichkeiten" (Helmut Böttiger) und topografische Ich-Erkundung "[i]m Abraum der Städte" (Erk Grimm) .

Wolfgang Hilbig. Materialien zu Leben und Werk: Der Titel der renommierten Fischer-Taschenbuchreihe, 1994 von Uwe Wittstock herausgegeben (nur noch antiquarisch erhältlich), beschreibt Hilbigs Poetik aus drei eigenständigen Perspektiven: in Essays von Hilbig selbst, von Schriftstellerkollegen und von Germanisten - wie Franz Fühmann, Jayne-Ann Igel, Uwe Kolbe, Hanns-Josef Ortheil, Thomas Rosenlöcher, Karl Corino, Thomas Beckermann oder Genia Schulz.

   TextKritik72

 

neueRundschau72